Lüttich: „Révolution bande dessinée“

Nicht Bonn, sondern womöglich Lüttich bietet in diesen Tagen die bessere Comicschau.

 

Ohne Bonn gesehen zu haben (kommt noch), möchte ich noch einen Last-Minute-Aufruf für die Lütticher Schau starten. Denn die ist noch bis 11. Juno zu sehen (außer montags). Eintritt 12 Euro, ICE von Köln fährt eine Stunde, 15 Minuten Fußweg bis zum Museum „La Boverie“ auf der Maas-Insel.

Was man dort zu sehen bekommt, ist die Crème de la Crème der französischen Magazine der späten 70er- und 80er-Jahre. Ich zähle jetzt keine Namen auf, man arbeite sich bitte durch das Fotokarussell. Das sind knapp 160 (!) Handyfotos aus der Hüfte geschossen, leider oft mit Bildspiegelreflexen – aber ich will nur einen Eindruck geben!

Erwähnt sei noch, dass es hier pro Künstler mindestens drei Werke zu sehen gibt, oft sogar ein rundes Dutzend! Das macht richtig Spaß und lässt staunen. Wer will, kann sich noch jede Menge Videomaterial anschauen (Künstler im Gespräch). Die aber sind (wie auch ein fetter Katalog für 45 Euro mit jeder Menge Interviews und Daten) nur in französicher Sprache.

Die dollsten Dinger sind sicherlich Druillets DinA-2-großen Comicplakate (muss man schon sagen) und Hingucker von Manara, Boucq, Pratt, Chaland, Gillon, Bourgeon und Tardi. Und an einem Donnerstagmittag war ich fast der einzige Besucher. So sad.

Hinweis zur Handhabung der Fotogalerie:
Zur Vergrößerung einer Seite bitte jeweils in die untere rechte Ecke scrollen (wo die „Kommentarblase“ ist) und dort den Textbutton klicken („Bild in Originalgröße anschauen“). Das ist leider viel Klickarbeit, bin mit dieser Galerie nicht glücklich, hab aber nichts anderes zur Hand. Sorry.

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